Schwerpunkte

Ökologie

Bereits als Kind habe ich mich mit ein paar Freunden um einen Bach gekümmert: Reifen und anderen Müll rausgeholt und viele Tiere beobachtet. Für mich war immer klar: Die Umwelt gehört uns nicht, sondern wir müssen uns darum kümmern, dass für alle möglichst viel nutzbar bleibt. Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geborgt ist ein oft zitierter Plakatspruch und Identität der Grünen. Aber es ist daher auch Aufgabe bereits im Hier und Jetzt alle Maßnahmen darauf zu prüfen die Umwelt intakt zu halten und zu verbessen.

Im Geoökologie-Studium in Bayreuth habe ich viel über ökologische Zusammenhänge gelernt.  Inzwischen arbeite ich im Bereich Altlasten-Beseitigung auf Bundesliegenschaften in München. Dabei beschäftige ich mich auch mit der Frage, ob Kampfmittel auf den Flächen ein Risiko darstellen. Auch mehr 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs hat der Krieg noch weiter Auswirkungen.

Gerechtigkeit

Wir haben es mit verschiedene Dimensionen von Ungerechtigkeiten zu tun. Die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Deutschland – bspw. extreme Mieten in München, die sich einige Personen nicht mehr leisten können. Die Globalisierung führt dazu, dass internationale Konzerne global unterschiedliche Länder gegeneinander ausspielen können und nach niedrigeren Umwelt-, Arbeits- und Sozialstandards zu suchen und möglichst niedrige Steuern zu zahlen. Hier liegt eine große Aufgabe für die Politik Gesetze zu schaffen, die Unternehmenden stärker ihrer Verantwortung gerecht werden zu lassen. Zudem müssen sich Gewerkschaften fragen, wie sie auf diese neuen internationalen Herausforderungen reagieren wollen, ob Verlegung von Produktion ins Ausland, Umgehung von lokalen Gesetzen durch kreative Steuervermeidung (Panama Papers, Paradise Papers), Sanktionierung von Arbeitslosen anstelle zu versuchen wirkliche Lösungen zu entwickeln die Probleme der Menschen zu lösen,

Einen weiteren Fokus möchte ich dabei auf das Verhältnis von Staat und Kirche legen. Hier gibt es einige Ungerechtigkeiten, die aus der Zeit gefallen sind: krichliches Arbeitsrecht, Staatsleistungen, Entwicklungspolitik, Missionierung.

Gender*Queer

Ich setze mich für Geschlechtergerechtigkeit ein und unterstütze Frauen*förderungsmaßnahmen, die zu mehr Gleichberechtigung führen. Oftmals wird dies aus weiblicher* Perspektive berichtet „Frauen verdienen weniger als Männer“ „Frauen brauchen Vereinbarkeit von Beruf und Kindererziehung“ – da dort oft die Ungerechtigkeit besteht oder mehr im Fokus ist. Die Ursache ist jedoch ein gesamtgesellschaftliches Problem, weshalb die Strukturen anaylsiert werden müssen. Und es gibt auch Fragen, die spezifisch auf Männer* abzielen: Warum werden Männer häufiger gewalttätig und straffällig? Welches Männlichkeits*bild haben wir in der Gesellschaft? Sollte bei der Elternzeit die Anzahl der Partnermonate verlängert werden?

Das Bundesverfassungsgericht hat am 10.10.2017 entschieden: „Personen, die sich dauerhaft weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zuordnen lassen, werden in beiden Grundrechten verletzt, wenn das Personenstandsrecht dazu zwingt, das Geschlecht zu registrieren, aber keinen anderen positiven Geschlechtseintrag als weiblich oder männlich zulässt.“ Hierzu werden in Zukunft noch weitere Diskussionen folgen und es wird spannend, wie der Bundestag die Entscheidung des Bundesverfassungsgericht ausgestalten wird.

Digitalisierung

Aufgrund der Digitalisierung wird sich unsere Gesellschaft und unser Leben immer weiter verändern. Nur wenn wir die Digitalisierung aufmerksam und auch kritisch begleiten, wird sie unserem Leben dienen. Dabei müssen Chancen und Risiken gegeneinander abgewogen werden. Wie gehen wir mit Effizienzgewinnen um? Was bedeutet global vernetztes Arbeiten für die Zukunft der Arbeit? Was müssen Kinder jetzt lernen um für die Zukunft vorbereitet zu sein?

Dazu bin ich auch im Verein Netzbegrünung – Verein für grüne Netzkultur e.V. tätig, der sich neben Livestreamings von Parteiveranstaltungen als netzpolitischen Thinktank im grün-nahen Umfeld begreift.

Steuern und Haushalt

Hier geht es mir vor allem darum, dass wir unnötige Staatsausgaben vermeiden und „Das haben wir schon immer so gemacht!“-Denken infrage zu stellen. Bei Steuergeldern gibt es keine Bagatellgrenze – jeder Euro muss gut investiert und ausgegeben werden.